Die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto tendieren gegen null, während die Inflation spürbar an Ihrem Ersparten knabbert. Sie wissen, dass Sie handeln müssen, um Ihr Geld nicht nur zu sichern, sondern es für sich arbeiten zu lassen. Der erste Schritt in Richtung Vermögensaufbau ist klar: Sie müssen ein Depot eröffnen.
Doch genau hier beginnt für die meisten die Verwirrung. Welcher Online-Broker ist der beste? Trade Republic, Scalable Capital, Comdirect oder doch eine klassische Bank? Überall lauern komplexe Gebührenmodelle, undurchsichtige Konditionen und die nagende Angst, eine teure Fehlentscheidung zu treffen. Diese Lähmung führt oft dazu, dass der wichtigste Schritt immer wieder aufgeschoben wird.
Dieser Vergleich macht Schluss damit. Wir nehmen Sie an die Hand und führen Sie ohne Fachchinesisch durch den Dschungel der Angebote. Wir zeigen Ihnen nicht nur, welcher Anbieter zu Ihren Zielen passt, sondern erklären auch, worauf es wirklich ankommt. So treffen Sie eine sichere und fundierte Entscheidung für Ihre finanzielle Zukunft.
- Die Kostenstruktur ist das wichtigste Kriterium: Achten Sie auf Depotführungsgebühren, Orderkosten und die Preise für ETF-Sparpläne.
- Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital sind oft die günstigste Wahl für Einsteiger und Sparplan-Investoren.
- Direktbanken wie Comdirect oder ING bieten meist ein breiteres Produktangebot und einen umfassenderen Service.
- Ein kostenloser ETF-Sparplan ist heute bei vielen Anbietern Standard und der ideale Weg, um mit dem Investieren zu beginnen.
Warum überhaupt ein Depot eröffnen? Die harte Wahrheit über Ihr Sparkonto
Lassen Sie uns ehrlich sein: Ein klassisches Spar- oder Tagesgeldkonto ist heute kein Ort mehr, um Vermögen aufzubauen. Es ist bestenfalls ein Parkplatz für Ihren Notgroschen. Der Grund dafür hat einen Namen: Inflation. Bei einer Inflationsrate von beispielsweise 3 % verlieren 10.000 €, die Sie auf dem Konto liegen lassen, innerhalb eines Jahres 300 € an realer Kaufkraft. Ihr Geld wird leise und unaufhaltsam weniger wert.
Ein Wertpapierdepot ist das exakte Gegenteil. Es ist kein Parkplatz, sondern ein Motor für Ihr Geld. Statt Zinsen zu verlieren, beteiligen Sie sich über Aktien oder ETFs direkt am wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen weltweit. Sie geben Ihrem Kapital die Chance, nicht nur die Inflation auszugleichen, sondern über Jahre und Jahrzehnte ein echtes Vermögen aufzubauen. Es ist der entscheidende Schritt von der passiven Sparerin zum aktiven Gestalter Ihrer Finanzen.
Die wichtigsten Kriterien im Depot Vergleich: Worauf es wirklich ankommt
Ein guter Depot-Vergleich geht tiefer als nur die Frage nach „kostenlos“. Viele Anbieter werben mit kostenfreier Depotführung, doch die wahren Kosten verstecken sich oft im Detail. Um das beste Depot für Ihre persönliche Situation zu finden, sollten Sie die folgenden vier Bereiche genau prüfen. Anhand dieser Kriterien bewerten wir die Anbieter im weiteren Verlauf dieses Ratgebers.
- Kosten & Gebühren: Das Herzstück jedes Vergleichs. Dazu zählen die Depotführungsgebühren, Orderkosten (pro Trade), Negativzinsen auf Guthaben und die Kosten für Sparplanausführungen.
- Handelsangebot: Welche Wertpapiere können Sie überhaupt kaufen? Sind neben Aktien und ETFs auch Fonds, Anleihen oder Zertifikate verfügbar? Und wie viele ETF-Sparpläne werden angeboten?
- Benutzerfreundlichkeit & Service: Wie einfach ist die Handhabung der App oder der Weboberfläche? Finden Sie sich schnell zurecht? Gibt es einen kompetenten und gut erreichbaren Kundenservice?
- Sicherheit & Regulierung: Ist Ihr Geld sicher? Achten Sie auf die gesetzliche Einlagensicherung und die Regulierung durch eine anerkannte Finanzaufsichtsbehörde wie die BaFin.
Neobroker vs. Direktbanken: Zwei Welten im Vergleich
Auf dem deutschen Markt konkurrieren hauptsächlich zwei Arten von Anbietern um Ihre Gunst: die schlanken, modernen Neobroker und die etablierten Direktbanken. Beide haben ihre Berechtigung, sprechen aber völlig unterschiedliche Anlegertypen an. Ihre Wahl zwischen diesen beiden Modellen ist die erste und wichtigste Weichenstellung für Ihre zukünftige Geldanlage.
Die Neobroker: Günstig, schnell und mobil-optimiert
Anbieter wie Trade Republic, Scalable Capital oder Finanzen.net ZERO haben den Markt in den letzten Jahren aufgemischt. Ihr zentrales Versprechen: Investieren muss einfach und extrem günstig sein. Oft zahlen Sie pro Trade nur eine Fremdkostenpauschale von 1 € oder handeln im Rahmen eines Abomodells sogar komplett „kostenlos“. Die Depoteröffnung erfolgt in Minuten per Smartphone, und die Bedienung ist dank intuitiver Apps ein Kinderspiel. Wenn Sie unkompliziert per Aktien-App investieren wollen, sind Sie hier richtig.
Dieses Preismodell funktioniert, weil Neobroker an anderer Stelle sparen. Der Kundenservice ist meist nur per E-Mail oder Chatbot erreichbar, eine telefonische Hotline gibt es selten. Auch das Handelsangebot konzentriert sich auf das Wesentliche: Aktien und ETFs. Exotische Wertpapiere, Anleihen oder der Handel an ausländischen Börsenplätzen sind oft nicht möglich. Ihre günstigen Ordergebühren finanzieren sie zudem häufig über Rückvergütungen von den Handelsplätzen (sog. „Payment for Order Flow“).
Die Direktbanken: Etabliert, umfassend und serviceorientiert
Namen wie Comdirect, ING oder Consorsbank stehen für eine lange Tradition im Online-Brokerage. Hier erhalten Sie das volle Programm: Sie können an fast allen deutschen und vielen internationalen Börsen handeln und haben Zugriff auf eine riesige Produktpalette von Aktien über Fonds und ETFs bis hin zu komplexen Derivaten. Ein weiterer Vorteil ist der persönliche Service per Telefon und oft auch die Integration in ein vollwertiges Girokonto. Die Regulierung aller seriösen Anbieter in Deutschland durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sorgt für hohe Sicherheitsstandards.
Dieser Service- und Angebotsumfang hat seinen Preis. Die Ordergebühren sind deutlich höher und liegen oft bei einem Grundpreis von rund 5 bis 10 € plus einer prozentualen Beteiligung am Ordervolumen. Eine einzelne Order kann so schnell 15 € oder mehr kosten. Auch kostenlose ETF-Sparpläne gibt es zwar, aber die Auswahl ist manchmal eingeschränkter als bei den Neobrokern. Zudem können bei geringer Aktivität Depotführungsgebühren anfallen.
Welcher Typ sind Sie? Eine kurze Entscheidungshilfe
Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, haben wir die Kernpunkte zusammengefasst. Finden Sie heraus, welches Modell besser zu Ihnen passt:
- Ein Neobroker ist ideal für Sie, wenn… Sie vor allem Kosten sparen möchten, hauptsächlich in bekannte Aktien und ETFs über Sparpläne investieren, alles bequem per App erledigen wollen und keinen persönlichen Telefonservice benötigen. Für den Einstieg ist dies oft der beste Weg, um als Anfänger in Aktien zu investieren.
- Eine Direktbank ist ideal für Sie, wenn… Sie Wert auf ein maximales Handelsangebot legen, auch an ausländischen Börsen handeln möchten, einen telefonischen Ansprechpartner schätzen und bereit sind, für diesen Service und die Flexibilität höhere Gebühren zu bezahlen.
Die besten Neobroker im Detail: Unsere Top 3 für 2024
Nachdem die grundsätzliche Entscheidung zwischen Neobroker und Direktbank gefallen ist, geht es an die konkrete Auswahl. Der Markt der Neobroker ist hart umkämpft, was für Sie als Anleger vor allem eines bedeutet: exzellente Konditionen. Wir haben die populärsten Anbieter analysiert und stellen Ihnen unsere Favoriten vor, die sich jeweils durch kleine, aber feine Unterschiede auszeichnen.
Trade Republic: Der Platzhirsch für den mobilen Einstieg
Trade Republic hat den deutschen Markt revolutioniert und ist für viele zum Synonym für einfaches, mobiles Investieren geworden. Die Depoteröffnung ist in wenigen Minuten erledigt, die App ist extrem intuitiv. Für nur 1 € Fremdkostenpauschale pro Trade können Sie in tausende Aktien und ETFs investieren. Das Hauptargument für viele Anleger ist jedoch die riesige Auswahl an komplett kostenlosen ETF- und Aktiensparplänen.
Damit ist Trade Republic die perfekte Wahl für Einsteiger, die unkompliziert und kostengünstig einen ETF-Sparplan einrichten und gelegentlich Einzelaktien kaufen möchten. Ein weiterer Pluspunkt ist die attraktive Verzinsung auf nicht-investiertes Guthaben, was das Verrechnungskonto zu einer guten Alternative zum Tagesgeld macht.
Scalable Capital: Flexibilität durch zwei Gebührenmodelle
Scalable Capital geht einen etwas anderen Weg und bietet Anlegern mehr Wahlmöglichkeiten. Im „Free Broker“ zahlen Sie ebenfalls nur 0,99 € pro Trade für Aktien und ETFs (ab 250 € Ordervolumen). Der eigentliche Clou sind jedoch die Prime-Modelle: Für eine feste monatliche oder jährliche Gebühr (ab 2,99 €/Monat) können Sie unbegrenzt handeln.
Dieses Abomodell macht Scalable Capital besonders für aktive Anleger interessant, die mehr als nur zwei oder drei Trades pro Monat tätigen. Darüber hinaus überzeugt der Anbieter mit einer sehr aufgeräumten Weboberfläche, die deutlich mehr Analysefunktionen bietet als die reine App-Konkurrenz. Die Auswahl an kostenlosen ETF-Sparplänen ist ebenfalls erstklassig.
Finanzen.net ZERO: Handeln ohne Ordergebühren
Wie der Name schon andeutet, verfolgt Finanzen.net ZERO das radikalste Preismodell: 0 € Ordergebühren für alle Trades ab 500 € Ordervolumen. Darunter fällt eine Mindermengengebühr von 1 € an. Das Depot wird in Kooperation mit der Baader Bank geführt, was für die nötige Sicherheit sorgt. Das Angebot an handelbaren Aktien und ETFs ist solide und für die meisten Anlagestrategien völlig ausreichend.
Finanziert wird dieses Modell, ähnlich wie bei anderen Neobrokern, durch Rückvergütungen vom Handelsplatz gettex. Das bedeutet, der Spread (die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs) kann zu Haupthandelszeiten minimal höher sein, ist in der Praxis aber kaum spürbar. Für Anleger, bei denen jeder Cent an Gebühren zählt, ist Finanzen.net ZERO eine ausgezeichnete und seriöse Alternative.
Die besten Direktbanken im Detail: Unsere Top 3 für 2024
Wenn Sie mehr als nur eine schlanke App suchen und Wert auf ein breites Angebot sowie persönlichen Service legen, sind die etablierten Direktbanken die richtige Wahl. Die höheren Gebühren werden hier durch ein Plus an Leistung, Flexibilität und Beratungsmöglichkeiten gerechtfertigt. Auch hier haben sich klare Favoriten herauskristallisiert.
Comdirect: Der Allrounder mit exzellentem Service
Comdirect ist eine der bekanntesten Marken im deutschen Online-Brokerage und überzeugt als echter Alleskönner. Neben einem riesigen Angebot an Wertpapieren und Handelsplätzen weltweit bietet die Commerzbank-Tochter auch ein vollwertiges Girokonto, Kredite und Baufinanzierungen. Der größte Vorteil ist der mehrfach ausgezeichnete Kundenservice, der telefonisch und per Live-Chat schnell erreichbar ist.
Die Kostenstruktur ist transparent: In den ersten drei Jahren handeln Sie für pauschal 3,90 € pro Order. Danach greift ein gestaffeltes Modell. Für Anleger, die eine etablierte Bank mit vollem Serviceumfang suchen und bereit sind, dafür etwas mehr zu zahlen, ist Comdirect eine erstklassige und sichere Wahl.
ING: Einfachheit und starke ETF-Konditionen
Die ING positioniert sich als unkomplizierte und faire Direktbank, was sich auch im Depotangebot widerspiegelt. Die Depotführung ist dauerhaft kostenlos. Besonders attraktiv ist die ING für ETF-Sparer: Über 800 ETF-Sparpläne können komplett ohne Ausführungsgebühren bespart werden. Das ist ideal, um langfristig vom Cost-Average-Effekt zu profitieren.
Die Orderkosten für Einzelkäufe sind mit 4,90 € plus 0,25 % vom Kurswert im Mittelfeld angesiedelt. Die ING ist damit die perfekte Lösung für langfristig orientierte Anleger, die vor allem auf ETF-Sparpläne setzen und eine sehr benutzerfreundliche Weboberfläche ohne überflüssigen Schnickschnack schätzen.
Consorsbank: Die Plattform für aktive Trader
Die Consorsbank (Teil von BNP Paribas) richtet sich klar an erfahrene und aktive Anleger. Das zeigt sich am riesigen Produktuniversum, dem Zugang zu zahlreichen internationalen Börsen und professionellen Handelswerkzeugen wie der Software „ActiveTrader“. Wer über den Tellerrand von Standard-ETFs blicken und auch mit Optionen oder Zertifikaten handeln möchte, findet hier das nötige Rüstzeug.
Das Preismodell belohnt Aktivität: Vieltrader erhalten deutlich bessere Konditionen. Für Einsteiger kann das Gebührensystem etwas unübersichtlich wirken. Die Consorsbank ist daher erste Wahl für ambitionierte Anleger und Trader, die maximale Handelsmöglichkeiten und professionelle Tools benötigen.
In 5 Schritten zum eigenen Depot: Eine einfache Anleitung
Die Entscheidung ist gefallen? Perfekt. Die eigentliche Depoteröffnung ist heute ein unkomplizierter und rein digitaler Prozess, der oft in weniger als 15 Minuten abgeschlossen ist. Halten Sie dafür lediglich Ihren Personalausweis und Ihr Smartphone bereit. So gehen Sie vor:
- 1. Anbieter-Wahl treffen: Nutzen Sie diesen Vergleich, um den Broker zu finden, der zu Ihren Zielen (Kosten, Angebot, Service) passt. Klicken Sie auf dessen Webseite auf „Depot eröffnen“.
- 2. Online-Antrag ausfüllen: Geben Sie Ihre persönlichen Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum) ein. Sie werden auch nach Ihrer Steuer-ID und Ihren bisherigen Erfahrungen im Wertpapierhandel gefragt.
- 3. Identität nachweisen (VideoIdent): Der schnellste Weg ist das VideoIdent-Verfahren. Hier führen Sie einen kurzen Videoanruf mit einem Mitarbeiter, bei dem Sie Ihren Ausweis in die Kamera halten. Alternativ gibt es das PostIdent-Verfahren in einer Postfiliale.
- 4. Erstes Geld überweisen: Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie Ihre Depot- und Verrechnungskontonummer. Überweisen Sie nun den Betrag, den Sie investieren möchten, von Ihrem Girokonto auf dieses neue Verrechnungskonto.
- 5. Investition starten: Sobald das Geld eingegangen ist, können Sie loslegen. Suchen Sie über die Wertpapierkennnummer (WKN/ISIN) nach der gewünschten Aktie oder finden Sie heraus, was ein ETF ist, um breit gestreut zu investieren. Mit wenigen Klicks platzieren Sie Ihre erste Kauforder.
Fazit: Der beste Depot-Anbieter ist immer eine persönliche Entscheidung
Die Suche nach dem „einen“ besten Depot führt in die Irre. Die richtige Frage lautet: Welches Depot ist das beste für *mich*? Dieser Vergleich hat gezeigt, dass die Antwort von Ihren persönlichen Prioritäten abhängt. Für den kostensensiblen Einsteiger, der primär in ETF-Sparpläne investiert, ist ein Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital meist die optimale Wahl. Wer hingegen ein breites Handelsuniversum, professionelle Tools und persönlichen Service sucht, findet bei einer Direktbank wie Comdirect oder der ING ein passendes Zuhause.
Die wichtigste Erkenntnis ist jedoch: Zögern Sie nicht länger. Jede Woche, die Ihr Geld ungenutzt auf dem Tagesgeldkonto liegt, verlieren Sie Kaufkraft. Die Eröffnung eines Depots ist der entscheidende erste Schritt, um die Kontrolle über Ihre finanzielle Zukunft zu übernehmen und Ihr Vermögen aktiv aufzubauen. Treffen Sie heute Ihre Wahl und bringen Sie Ihr Geld an die Arbeit.
Häufig gestellte Fragen
Wie sicher ist mein Geld bei einem Online-Broker?
Ihr Geld ist bei seriösen, in Deutschland regulierten Brokern sehr sicher. Ihre Wertpapiere (Aktien, ETFs) gelten als Sondervermögen und sind im Falle einer Pleite des Brokers vollständig geschützt. Ihr Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist zudem durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 € pro Kunde abgesichert.
Kann ich mehrere Depots bei verschiedenen Anbietern haben?
Ja, das ist problemlos möglich und kann sogar sinnvoll sein. Sie könnten beispielsweise ein Depot bei einem Neobroker für Ihre langfristigen ETF-Sparpläne nutzen und ein zweites Depot bei einer Direktbank, um aktiv mit Einzelaktien oder an ausländischen Börsen zu handeln.
Was kostet ein Depot wirklich?
Die reine Depotführung ist bei den meisten Anbietern, insbesondere bei Neobrokern, kostenlos. Die eigentlichen Kosten entstehen durch den Handel (Ordergebühren) und die Ausführung von Sparplänen. Hier sind Neobroker mit Gebühren um 1 € pro Trade unschlagbar günstig.
Wie lange dauert die Depoteröffnung?
Die Dauer variiert je nach Anbieter und Identifizierungsverfahren. Bei Neobrokern sind Sie dank des schnellen VideoIdent-Verfahrens oft schon nach wenigen Stunden startklar. Bei klassischen Direktbanken kann der Prozess, inklusive Postversand der Unterlagen, einige Werktage in Anspruch nehmen.
Muss ich Gewinne aus Aktien und ETFs versteuern?
Ja, auf Kapitalerträge wie Dividenden und realisierte Kursgewinne fällt in Deutschland die Abgeltungsteuer an. Deutsche Broker führen diese Steuer automatisch für Sie ab, was den Prozess stark vereinfacht. Mehr Details zur genauen Berechnung und zu Freibeträgen finden Sie in unserem Ratgeber zur Steuer auf Aktiengewinne.